Die acht Schritte im Einzelnen
1. Bekanntmachung triagieren. Frist, Auftragswertindiz, Eignungsanforderungen, Lose, Zuschlagskriterien: In zehn Minuten wissen Sie, ob sich Schritt 2 lohnt.
2. Unterlagen mit Bieterkonto herunterladen. Registrieren, laden, Benachrichtigungen aktivieren (warum das zählt).
3. Eignung und Wirtschaftlichkeit prüfen. Erfüllen Sie die Anforderungen – allein, mit Partnern oder per Eignungsleihe? Trägt die Marge die Angebotskosten?
4. Bieterfragen stellen. Unklarheiten sofort klären; erkennbare Rechtsverstöße vor Fristablauf rügen – danach sind sie zementiert.
5. Nachweise und Erklärungen sammeln. EEE oder Einzelerklärungen, Referenzblätter, Registerauszüge, gegebenenfalls Verpflichtungserklärungen Dritter.
6. Kalkulieren und Formblätter füllen. Alle Preisfelder, keine Änderungen an den Unterlagen, keine eigenen AGB (die Ausschlussgründe lauern hier).
7. Form und Abgabe. Formvorgabe umsetzen, Upload mit Stunden-Puffer, Slots beachten.
8. Bestätigung sichern und Fristen notieren. Abgabequittung archivieren; ab jetzt zählen Nachforderungsfristen und später die Vorabinformation nach § 134 GWB.
Wer diese acht Schritte einmal mit Begleitung gegangen ist, geht sie beim zweiten Mal allein – und ab dem dritten Mal schneller als mancher etablierte Wettbewerber.