Brandenburgisches Oberlandesgericht Vergabesenat · Beschluss vom 24.08.2026 · 19 Verg 2/26
Ein Bieter, der wegen Vorbefassung ausgeschlossen wurde, reichte seinen Nachprüfungsantrag ohne Unterschrift per E-Mail und Telefax ein. Das Oberlandesgericht hält ihn für unzulässig, und nach dem Zuschlag half auch der Feststellungsantrag nicht mehr.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 29.07.2026 · VK 1 - 89/26
Ein Bieter bot ein Produkt an, das im Ergebnis passen sollte, aber ausdrücklichen Parametern nicht entsprach. Erst nach dem Ausschluss rügte er das Leistungsverzeichnis als verdeckte Herstellervorgabe, die Vergabekammer sieht das als verspätet.
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2. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 13.07.2026 · VK 2 - 46/26
Ein Ingenieurbüro trug in zwei Referenzen die Gesamtbauzeit statt der eigenen Leistungszeit ein und schied aus dem Teilnahmewettbewerb aus. Die Vergabekammer hielt die Nichtwertung für rechtmäßig und äußerte sich zugleich zum Feststellungsinteresse nach dem Zuschlag.
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Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt Vergabesenat · Beschluss vom 08.05.2026 · 6 Verg 2/26
Bei einem Schienenersatzverkehr enthielt die Bekanntmachung keine Eignungsanforderungen. Der Vergabesenat entschied im Eilverfahren, dass die Antragstellerin damit präkludiert war und der Zuschlag vorzeitig erteilt werden darf. Die Hauptsache ist damit nicht entschieden.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 06.05.2026 · VK 1 - 45/26
Ein Bieter, dessen Ausschluss die Vergabekammer bestätigt hatte, griff nach der Rückversetzung des Verfahrens die Wertung des Zuschlagsbieters erneut an. Die Kammer begrenzte seinen Rechtsschutz auf die Positionen, die sie selbst beanstandet hatte.
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OLG Rostock Vergabesenat · Beschluss vom 24.04.2026 · 17 Verg 1/26
Eine Antragstellerin wollte beim OLG ungeschwärzte Akteneinsicht erreichen und nahm die Beschwerde nach einem gerichtlichen Hinweis zurück. Der Beschluss zeigt, warum der Weg über § 165 Abs. 4 GWB versperrt war und was die Rücknahme kostet.
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2. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 15.04.2026 · VK 2 - 28/26
Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen nannten eine unterschiedliche Gewichtung von Preis und Qualität. Die Vergabekammer des Bundes sah den Fehler als nicht ohne Weiteres erkennbar an und stellte die Rechtswidrigkeit fest, während die Antragstellerin mit den übrigen Rügen weitgehend scheiterte.
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